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THE FREAKSHOW

GAY-GENRE

Das Gay-Genre.
Jeder Schwule ist dort herzlich willkommen.
Ha!
Denkste!

Willkommen in der Freakshow!

„Warum schreiben so viele Frauen über schwule Männer?“

Oha … hätte der Frischling, der junge Knabe, diese Frage mal lieber nicht auf Facebook gestellt. Es dauert keine 5 Minuten und die Mehrheit der heterosexuellen Frauen, die über Schwule schreiben, zerfetzen ihn in der Luft. Ich schau dem Ganzen sprachlos zu und kann über so viel Unsinn, der da von den „Autorinnen“ kommt, nur den Kopf schütteln.

„Dürfen nur Mörder einen Krimi schreiben?“, fragt eine, die sich (wie viele andere) selbst als Schreiberling ausgibt. „Muss man jemanden umbringen, um darüber schreiben zu können?“

Eine richtige Begründung kommt nicht. Stattdessen wird auf höchstem Niveau gejammert und gemeckert. Ein Verhalten, das mich an manche Mädelz aus der Schulzeit erinnert. Da gab es auch etliche von diesen verzogenen, verwöhnten und hochnäsigen Tussis. Gruselig.  


DARF EINE FRAU ÜBER SCHWULE SCHREIBEN?

Als ich im Jahr 2011 meinen ersten Verlagsvertrag unterschrieb, teilte mir der Verleger mit, dass die Hälfte aller Bücher, die über Schwule handeln, von Frauen verfasst wird. Ich machte kurz ein verblüfftes Gesicht, dachte sodann aber nicht weiter drüber nach, da es mir an meinem kleinen Knackpo vorbeiging. Mich interessiert es (für gewöhnlich) halt einfach kaum, was andere machen. Bücher lese ich ohnehin nicht – höchstens mal eine Leseprobe und das, muss ich ehrlich sagen, reicht mir bereits. Lesemuffel? Mehr oder weniger. Ich schaue lieber einen Film und schreibe meine eigenen Geschichten.

„Da der Autor in den Dankesworten schreibt, es sei eine Therapie für ihn gewesen, gibts noch 2 Sterne. Da er aber in seiner Selbstbeschreibung erklärt, dass er aus Prinzip keine Bücher liest, gibts auch nicht mehr. Traue keinem Koch, der behauptet er würde nicht essen gehen.“

Gekonnt wird versucht, mich als Lügner hinzustellen. I luv it!

Kommen wir zu der Frage, ob eine Frau über Schwule schreiben darf oder eben nicht. Meines Erachtens wurde diese Frage noch nie von einem Mann gestellt. Es sind und waren immer die Räbchen, die darüber Auskunft wünschen. Nein, sie bitten nicht darum, sie verlangen, und das nicht gerade sehr freundlich. Was die Männer wissen wollen, ist: „Warum so viele Frauen über Schwule schreiben.“ Dass dies nicht dasselbe ist, sollte jedem klar sein, aber die Frau von heute weiß, wie sie Worte entsprechend umwandeln und für sich nutzen kann.

Warum immer mehr pubertierende Mädchen über Schwule schreiben, kann man nur erahnen, nicht wissen. Höchstwahrscheinlich finden sie Schwule einfach nur zuckersüß. Vielleicht sind sie aber auch mit der heterosexuellen Männerwelt mitnichten zufrieden und versinken in dem Wunsch, einen Schwulen als Partner zu haben. Die meisten Schwulen können schließlich gut zuhören und trösten. Sie kuscheln gerne und lieben das Shoppen. Es wäre doch der Jackpot schlechthin! Ein Schwuler, der über sie drübersteigt. Blöd nur, dass ein Schwuler auf Kerle steht und es niemals mit einer Frau treiben wird – auch wenn manch schwule Frau (Erklärung folgt später) beteuert, sie hätte Sex mit einem echten Schwulen gehabt. Nein-nein-nein. Ein echter Schwuler lutscht Schwänze und nuckelt nicht an Muschis herum. Wer dies behauptet, der hatte einen bisexuellen Mann. Ach, lassen wir das. Wollen eh nur die wenigsten verstehen.

Warum jemand über das schreibt, was er schreibt, ist seine bzw. ihre Sache. Kommen wir nun aber zu der Frage, ob eine Frau über Schwule schreiben darf.
Ja, natürlich. In der Kunst ist rein hypothetisch alles erlaubt. Niemand darf schließlich einem aufmüpfigen Mädel vorschreiben, über was sie schreiben darf und über was nicht. Man müsste hier eine ganz andere Frage stellen: Halten die meisten Schwulen (mich inbegriffen) einen Großteil der Geschichten, die über uns publiziert werden, für gut oder gar hilfreich? Ein ganz klares Nein.  


DIE TIERFICKER

Viele „Autorinnen“ schreiben Formwandlergeschichten, die oftmals in Zoophilie übergehen. Dass die Verbreitung von harter Pornografie grundsätzlich verboten ist, interessiert offensichtlich niemandem – nicht einmal Amazon. Hier kann man dem Anbieter allerdings kaum die Schuld in die Schuhe schieben, denn die Mitarbeiter werden hier gekonnt von den niedlichen Covern getäuscht. Man nehme einfach nur ein niedliches Bild, das an ein Kinderbuch erinnert, und schreibt „Gayromance“ drauf. Mehr Arbeit bedarf es nicht.

„Und der Bär legte sich zu dem Wolf in die Wanne und leckte seine Rosette …“
„Heinrich (Ich) saß auf Bärchens Schoß … Wir küssten uns und er führte seinen …“

Mehr will ich gar nicht erwähnen, denn allein die Vorstellung, dass ein Schwuler auf dem Schoß eines Tieres sitzt und … Bäh, pfui!
Wäre dies eine Ausnahme, könnte man es mit einem Achselzucken quittieren. Von einem Einzelfall kann man hier allerdings nicht mehr reden. Regelmäßig werden Schwule von heterosexuellen Frauen als Tierficker dargestellt und erreichen damit eine große Leserschaft. Okay, „groß“ ist in diesem Genre übertrieben, aber einige Hunderte lesen diesen Mist tatsächlich und vergeben volle 5 Sterne. Nun frage ich mich, was perverser ist: Die Autorin, die sich mit ihrem Wunsch, es mit Tieren zu treiben, hinter einem schwulen Charakter versteckt oder die Leser, die diesen Schund befürworten?

Wie ich darauf komme, dass der Teil dieser Frauen, die darüber schreiben, den Wunsch hat, einem Tier näher zu kommen? Liegt höchstwahrscheinlich an der Erzählform der Geschichte, die meistens in der Ich-Form verfasst wird. Oder vielleicht auch daran, dass ein gesunder Menschenverstand solche gestörten Fantasien erst gar nicht produzieren würde.
Jetzt unabhängig von der psychischen Verfassung des Schreiberlings: Was teilt man der Welt mit diesem Geschreibsel mit? Leser außerhalb dieses Genres (Heterosexuelle, die größtenteils auch heute noch ein schlechtes Bild über Homosexuelle haben), könnten doch nach dem Lesen dieses geistigen Mülls denken, dass der Schwule im Allgemeinen ein Tierficker sei. Der Schwule muss also für die kranken Fantasien der Schreiberlinge als Schutzschild herhalten und wird daraufhin noch mehr verachtet, als er es sowieso schon wird.
Da kann ich nur sagen: Bravo, Mädelz! Ihr leistet tolle Arbeit!
Was auch immer in der Vergangenheit bei euch schiefgelaufen ist, macht bitte einen Termin beim Psychiater. Der wird eure Gelüste mit viel Arbeit eventuell wieder verschwinden lassen können! Und falls nicht: Ab nach Dänemark mit euch. Da könnt ihr eure Begierden real ausleben. 


DIE SCHWULE FRAU

An Leseproben stellt man oftmals schon fest, dass die heterosexuelle Frau sich in ihrer Geschichte selbst zum schwulen Mann gemacht hat. Erkennbar daran, dass der Mann sich eher weiblich verhält (er lackiert sich z. B in der Wanne liegend die Nägel). In einigen Leseproben wurde aus „Er“ dann auch hin und wieder mal „Ich.“ Ist wohl bei der (oftmals nicht vorhandenen) Korrektur übersehen worden.
Die heterosexuelle Frau wünscht sich also, aus welchem Grund auch immer, ein Schwuler zu sein. Okay, könnte ich ja noch verstehen, wären da nicht diese Widersprüche. Viele Schreiberlinge sind wahrhaftig der festen Überzeugung, eine schwule Frau zu sein.
Was eine schwule Frau ist?
Nun ja …
Eine schwule Frau fühlt (angeblich) wie ein Schwuler, will aber keiner sein. Sie denke nur wie ein Homosexueller. Ähm … joah. Psychische Störungen, so habe ich mir sagen lassen, sollen ja wieder im Kommen sein. Eine heterosexuelle Frau kann natürlich nicht schwul sein. Schwul kann nur ein Mann sein, der sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Lesbisch kann demnach selbstverständlich auch nur eine Frau sein, die andere Damen erregend findet. Eine schwule Frau kann keinesfalls existieren. Ein Hirngespinst, dessen Ursache man mit ein paar Sitzungen beim Psychiater auf den Grund gehen könnte. Leider wollen die meisten seelisch Erkrankten nicht einsehen, dass sie ein tiefgründiges Problem haben. Aber keine Sorge. Schwule Frauen sind nicht ansteckend. Weltweit gibt es nur ein paar Hundert. Wer jetzt denken mag, der Alec hasst Minderheiten, der ist auf dem Holzweg. Ich muss nur nicht jede neu erdachte Sexualität oder gar psychische Störung für gut oder gar logisch halten.   


DIE HETZERIN(NEN)

Eine? Nein. Viele.
Es gibt viele heterosexuelle Schreiberlinge, die gegen Schwule hetzen. Ein Widerspruch, wenn man bedenkt, dass diese Mädelz über den homosexuellen Mann schreiben. Eine meiner besten Freundinnen, die mir lieber niemals übern Weg laufen sollte, ist zum Beispiel eine Meisterin im Verdrehen von Tatsachen. Sie selbst betitelt jeden schwulen Mann, der sie oder ihre Arbeit nicht mag, als Troll. Mir unterstellte sie (wie ein paar andere Unkultivierte), ich würde Frauen hassen oder ihnen gar das Schreiben verbieten wollen. Erst neulich hatte eine dieser „Menschen“ in Gruppen mal wieder behauptet, der Alec hasse Frauen und er sei der Meinung, ein Weib könnte nicht über Schwule schreiben. Natürlich wollte ich das auf der Stelle mit ihr über private Nachrichten klären, aber dazu hatte sie (wie erwartet) nicht die Eier in der Hose. Stattdessen blockte sie mich. Würde sie sich, wie ein paar andere, bei mir entschuldigen, könnte ich ihr sogar vergeben. Aber dies wird nicht passieren. Stattdessen wird munter weitergehetzt, damit auch der letzte Leser denkt, der Alec hasst das weibliche Geschlecht abgrundtief.

Bei einer (sinnlosen) Diskussion, die meine beste Freundin auf ihrer Facebook-Seite begonnen hatte, ging es mal wieder über den bösen Schwulen, der es wagte, die ganz normale Frage zu stellen, warum so viele Frauen über Schwule schreiben. Folglich regte sich die schwule Frau dermaßen auf und mobilisierte all ihre Anhängsel. Sie behauptete auf ihrer Seite (kann jeder lesen), dass Trolle auf Webseiten, die für Homosexuelle gedacht sind, gegen sie sticheln würden und dazu bedauerlicher Weise auch männliche Kollegen gehören würden. Die schwule Frau beteuerte, Homosexuelle hielten die Frauen, die über schwule Männer schreiben, samt ihren Leserinnen allesamt für dick, hässlich und total untalentiert. Es wurde gemeckert, dass sie angeblich allein schuld daran seien, dass es kaum noch männliche Autoren gebe. Mit dem letzten Satz hatte sie sogar Recht. In ihrer gewohnt arroganten und hochnäsigen Art fragte sie, ob für jedes neues „Buch“ von einer Frau ein Schwuler sterben würde. Sie empörte sich darüber, dass einige Schwule fordern, dass heterosexuelle Frauen sich aus dem Gay-Genre fernzuhalten haben, und behauptete gleichzeitig, es kämen doch so viele männliche Interessenten zu ihren Messeständen. Die Hetzerin fragte, warum sie schon dermaßen viele Bücher für Schwule signieren musste. Wahrscheinlich hat man hier in Mathematik nicht wirklich aufgepasst, denn zwei Hände voll sind nicht viel. Aber drauf geschissen … Wer braucht schließlich schon Mathe? Und wer benötigt schon Fakten, die eindeutig beweisen, dass der Schwule das Geschreibsel der Frau meistens meidet. Dies habe ich mir nicht nur oft genug sagen lassen, nein, dies zeigt auch die folgende Statistik.  

Mobirise

Diese Umfrage fand für 24 Stunden auf meiner FB-Seite statt. Fast vier Dutzend lesender Schwuler stimmten ab und an dem Ergebnis lässt sich nichts schönreden. Also kommt doch bitte endlich von eurem hohen Ross runter. Ihr seid nichts Besonderes, nur weil ihr übers Rosetten-Lecken schreibt. Natürlich kann die schwule Frau jetzt daherkommen und eine gleiche Umfrage unter ihren „Leserinnen“ starten, und selbstverständlich wird sie dann behaupten, dass es bei ihr ganz anders ausschaue. Dass eine schwule Frau aber kein Schwuler ist, sagte ich bereits, oder? Wie auch immer …
Geschickt brachte die Hetzerin eine weitere Autorin mit ins Spiel. Eine Autorin, die für die meisten als das Vorbild schlechthin gilt und für diesen Schreiberling die erfolgreichste Gay-Autorin aus ganz Deutschland sei. Dass diese Autorin nicht „Gay“ ist, lassen wir jetzt mal außen vor und über deren Fähigkeiten als Autorin soll bitte jeder selbst urteilen. Der Schreiberling, also die schwule Frau, schrieb, sie lasse sich nicht verbieten, über Schwule zu schreiben, und behauptete, dass Schwule doch selbst für ihr Scheitern verantwortlich seien. Schwule sollten doch gefälligst ihre Energie in ihre eigenen Bücher stecken. Vielleicht bekämen sie ja dann mal Erfolg.
Ganz schön widerliche Töne, die so manche Schlange da von sich gibt. Schwule scheitern nicht, weil sie weniger Arbeit in ihre Geschichten stecken. Schwule scheitern, weil hinterlistige Tussis (verzeiht die Wortwahl, aber sie sind nichts anderes als das) den Schwulen ständig schlecht redet. Euch (Mehrheit bedeutet auch weiterhin nicht alle) passt es nicht, wie der Schwule den (realen) Sex beschreibt, also hagelt es für „Einhandliteratur“ schlechte Bewertungen, um ihn schnellstmöglich aus dem Genre, das ihr ja so schön aufgebaut habt (Worte eines anderen Schreiberlings), zu vertreiben. Euch passt vieles nicht. Aus Worten wie diesen schließe ich zumindest, dass die heterosexuelle Frau den Schwulen überhaupt nicht ausstehen kann und sich nur aus einem einzigen Grund dieses Genres bemächtigt hat: dem Geld. In anderen Genres könntet ihr jedenfalls mit solch einem Unsinn keinen wirklichen „Erfolg“ erzielen. Das Portemonnaie würde also leer bleiben. 

Uuh! Der böse Alec. Der ist ein Hetzer! Nein, es wird nur endlich mal Zeit, dass euch jemand euer Spiegelbild vor Augen hält, und das macht einige von euch in der Tat hässlich. Ihr schadet mit eurem Verhalten nicht nur der schwulen Community, nein, ihr schadet auch den (normalen) Frauen (seien es Leserinnen oder Autorinnen), die Anstand und Respekt besitzen. Ihr diskriminiert, und das auf höchster Ebene. So manche Frau, die das jetzt eventuell lesen mag, wird dümmlich lachen, was wiederum zeigt, dass sie rein nichts verstanden hat.

Nach Aussagen mancher Schreiberlinge ist es andauernd nur ein schwuler Mann, der gegen die armen, geschändeten Damen „hetzt“. Wahnsinn! Der muss ja echt Langeweile haben. Ist es aber nur ein Mann, der (angeblich) hetzt? Scheiße, nein. Mir haben schon dermaßen viele Schwule gesagt und geschrieben, dass sie keine Lust mehr auf diesen Schwachsinn haben, den die Frauen (muss ich abermals auf die „Mehrheit“ hinweisen?) da veranstalten. Kann ich verstehen. Ich habe auf solche Leute nämlich auch keinen Bock. Die Hetzerin jedenfalls leistete gute Arbeit und machte bisher jeden platt, den sie nicht leiden konnte. Und, o Mann! Diese schwule Frau kann viele nicht ausstehen. Nur bei Leuten, die eine gewisse Anzahl an Likes haben, hält sie die Klappe. Wäre ja auch dumm, wenn sie diejenigen ins Lächerliche ziehen würde, die ihre Spielgefährtinnen toll finden. Man akzeptiert also ein gewisses Maß an „Konkurrenz“, versucht dennoch still und heimlich, diese loszuwerden.
Sie selbst blockte mich nach einer kurzen herabwürdigenden Diskussion und beschwerte sich ein Jahr später bei der „erfolgreichsten“ Gay-Autorin darüber, dass sie mein Interview in der Gruppe nicht lesen könne. Ja, entschuldige mal, aber du hast mich doch zuerst geblockt. Aber egal. Alec war nun wieder der Böse. Bu-Hu! Dass diese Frauen wissen, wie sie vorgehen müssen, sagte ich ja bereits. Für eintausend oder gar zweitausend Daumen rauf auf Facebook gehen gewisse Leute regelrecht über Leichen. Pervers. Und solche Leute werben für Toleranz.

Männliche Autoren, so die (angeblich) erfolgreichste Autorin, die nichts von den Autorinnen halten, die über Schwule schreiben, schaden sich selbst.
Wieso? Weil sie eine Meinung haben? Dürfen nur „Frauen“ eine Meinung haben und Männer nicht? Manch weibliches Wesen hat das mit der Emanzipation wohl irgendwie falsch verstanden. Eine normale, emanzipierte Frau besitzt Anstand, den die meisten Gay-Autorinnen niemals erlangen werden.


REZENSIONEN

Dass viele Schreiberlinge versuchen, den schwulen Mann bei Erfolgen mit schlechten Rezensionen aus dem Weg zu räumen, ist nichts Neues. Erging mir ja nicht anders. Erst neulich habe ich mit ein paar Männern darüber gesprochen. Die Vorgehensweise der „Autorinnen“ ist dabei recht simpel. Immer, wenn es ein Buch eines schwulen Mannes in die Top 5 oder auch nur in die Top 10 schaffte, hagelte es 1-Stern-Rezensionen. Wenn die erste Rezension, wie die gleich folgende (stammt von meiner allerbesten Freundin, die ihrer eigenen Autorenseite folgt) eine herabwürdigende ist, verkauft sich das Werk folglich logischerweise viel schlechter. 

Mobirise

Die rausgenommenen Sexszenen aus „Chaos“ habe ich in einem Sonderband veröffentlicht. Sexszenen gehören meines Erachtens nicht in ein Drama und ein guter Roman kommt auch ohne „Fick mich!“ aus. „Make Me“ erreichte Platz 2 und es folgten ein paar nette Worte, welche die Mitarbeiter von Amazon gelöscht haben. 

Mobirise

Diese Frau hielt mir also vor, dass ich weiß, wie schwuler Sex abläuft. Ja, sorry, aber wir pflücken keine Blümchen auf der Wiese und schauen nicht, wie ihr uns darstellt, danach verträumt in den Himmel. Erst recht lecken wir keine „Rosetten.“

„GayRomeo“ handelt zum Beispiel über die ehemals gleichnamige schwule Dating-Plattform. Ich als Schwuler weiß, wie Schwule sich in der Regel kennenlernen, dennoch scheint die Mehrheit der heterosexuellen Frauen zu meinen, es besser zu wissen. 

Mobirise

Dies waren jetzt nur ein paar wenige abwertende Rezensionen, die mein Werk ins Lächerliche ziehen sollten. Jetzt könnte man sich natürlich fragen, wie der Frauenhasser Alec (Aguilera singt teilweise wieder wie früher *Herzchenaugen*) auf den Gedanken kommt, dass diese von Schreiberlingen stammen. Leicht erklärt:

1. Als ein schwuler Autor herausfand, dass eine Autorin ihn und andere ständig mit einem Stern bewertete, nannte er öffentlich ihren Namen. Infolgedessen löschte sie all ihre Rezensionen und verschwand im Nichts.

2. Die meisten Rezensenten tragen Namen wie „Kindle Kunde.“

3. Rezensenten haben oftmals sonst nix bewertet und falls doch, dann vergaben sie fünf Sterne für das Geschreibsel von Schreiberlingen.


Hier könnte man jetzt einen Punkt machen, aber ich kann gerade nicht aufhören zu schreiben. :-)  

Mobirise

DIE DEPRIMIERTE LESBE

Vor einigen Jahren fragte mich ein Schreiberling, nein, keine schwule Frau, sondern eine Lesbe, die über Schwule schreibt (Witz, lauf weg), ob ich nicht an einer Verlosung teilnehmen möchte. Werbung ist Werbung, dachte ich und so schenkte ich ihr 30 (!) Bücher. Ferner gab es weitere Exemplare, da sie einige meiner Bücher unbedingt lesen und rezensieren wollte. Monate vergingen und ich hörte nichts mehr von der „Person.“ Also schrieb ich sie an. Wochen später kam eine Antwort. Sie bat in ihrer E-Mail um Hilfe. Ich dachte erst, sie sei in Gefahr. Ernsthaft! Bei so vielen Gestörten, die in dieser Welt herumlaufen, kann man nie wissen. Sie bat mich also darum, die Datei zu öffnen, die der Mail angehängt war.
Kaum hatte ich diese angeklickt, versuchte ein Virus meinen Computer zu befallen. Dem Teufel sei Dank habe ich die beste Antimalware, die es nur geben kann. Wer jetzt denkt, dass das alles gewesen sei, was sich dieses unreife Kind erlaubt hat, der irrt. Es fing an zu regnen – allerdings nicht so, wie ihr jetzt vielleicht denken mögt. Sie bewertete jedes meiner Bücher schlecht. Yapp. Aber das Beste kommt wie immer zum Schluss. Dieser „Mensch“ besaß überdies die Frechheit, meine Bücher, die für die Verlosung gedacht waren, für die Hälfte des Preises weiterzuverkaufen. Angeblich sei dies ja so abgesprochen gewesen. Was ihre Beweggründe waren, kann ich nur erahnen, nicht zu 100 % wissen. Wahrscheinlich hat mal wieder irgendein Schreiberling behauptet, der Alec würde alle Frauen verachten. By the way: Ihr müsst unbedingt das Album „Imperfect“ von Amy Jo Johnsons hören. Die Frau hat eine Hammerstimme! Wo war ich? Ach ja. Vielleicht war es aber auch der pure Neid. Aufgrund einer Leseprobe, die ich mir angetan habe, tendiere ich eher zum Letzteren. Könnte aber auch beides sein.

Oder doch Penisneid?


DIE HETEROSEXUELLE FRAU UND DER SCHWULE SEX

Gewiss mag es einige Frauen geben, die sich durch Recherche gekonnt in das Leben eines Schwulen hineinversetzen können. Solch eine Autorin ist aber, wie die meisten selbst sagen, selten und noch seltener ist es, wenn solch eine Autorin dazu auf Sexszenen verzichtet. Es mag sie geben, aber die Mehrheit, die sich in den Top 100 in der Kategorie „romantische Literatur für Homosexuelle“ (welch eine Ironie!) herumtreibt, kann nur eines: über Sex schreiben. Eine Freundin erzählte mir, dass sie mal ein Buch der „erfolgreichsten“ Gay-Autorin Deutschlands gewonnen hat. Um der Autorin nicht zu schaden, vergab sie natürlich eine „nette“ Rezension. Ihre wirklichen Gedanken teilte sie aber u. a. mir mit. Sie sagte, dass auf fast jeder zweiten Seite irgendwelche Rosetten geleckt und Fäuste in Ärsche geschoben wurden.

Wow!

Die schwule Frau möchte also gefistet werden. Soll, so habe ich mir von einer Freundin sagen lassen, vaginal nicht so schmerzhaft sein. Eine Faust oder gar einen ganzen Arm in das Arschloch zu bekommen, ist jedoch etwas völlig anderes. Versucht es mal. Ich könnte jetzt erzählen, wie ein Schwuler dazu kommen könnte, sich fisten zu lassen, aber dann würdet ihr (wieder) abschreiben, anstatt selbst auf Erkundungsreise zu gehen. :-)

Ja, Schwule mögen in einigen (vielen) Fällen häufig wechselnde Geschlechtspartner haben, aber ich habe noch niemanden kennengelernt, der zu meinem Tunnel der Lust Rosette gesagt hätte.

„Leck mir die Rosette!“

Kann es etwas Abturnenderes geben, als das Wort „Rosette“ beim Sex zu gebrauchen? Ja, eine nackte Frau als Zuschauerin vielleicht, aber die könnte man eventuell noch ausblenden. Bei dem Wort „Rosette“ bekämen die meisten Schwulen wohl einen Lachanfall. Die Lust wäre dahin.
Sorry, Mädelz! Schwule reiten halt nicht auf lilafarbenen Einhörnern, aber Realität ist für die meisten ohnehin unbedeutend. Es wird das geschrieben, was das Kopfkino hergibt. Dass sich solche Bücher eher oder fast ausschließlich an weibliche Leser wenden, steht außer Frage. Die meisten Schwulen wollen, wenn sie denn lesen, die Realität vor Augen geführt bekommen und da werden halt Fotzen gefickt und Bolzen in Auffangbecken gerammt. Wir brauchen auch keine zig Dates, um uns dann eventuell näherzukommen. Scheiße, nein! Wir brauchen ein oder zwei Sätze. Zehn Minuten später ist der Ficker bei einem und man wird ordentlich rangenommen. Das ist – mit wenigen Ausnahmen – die Realität und nichts anderes. Ob ich etwas gegen realitätsfremde Geschichten habe? Nein. Nur sollten Autorinnen, die solche verfassen, endlich damit aufhören, reale Geschichten, die von Männern verfasst werden, durch den Dreck zu ziehen, nur weil es nicht in ihr eigenes Weltbild passt.


GAYROMANCE

Einige Schreiberlinge (auch die „erfolgreichste“) sind der Meinung, dass Bücher, die über Schwule handeln, niemals für Schwule gedacht sind. Man(n) dürfe sie zwar lesen, aber sie seien eigentlich nur für die Frauen da.
Moment!
Bücher, die über Schwule handeln, dürfen Schwule also nicht lesen? Wie kann man sich Autor nennen und anderen vorschreiben, was sie lesen dürfen und was nicht?

Gayromance oder Gay-Romance ist eindeutig für Frauen. Ich wäre ja dafür, dass Männlein und Weiblein die beiden „schwulen“ Kategorien untereinander aufteilen. Die Frauen bekommen „romantische Literatur für Schwule“ und die Männer „Belletristik für Schwule.“ Würde dem einen oder anderen Leser sicherlich helfen. Aber dies wird natürlich nicht geschehen. Frau will alles, nur nicht den schwulen Mann, über den sie schreibt. Viele Jungz haben, wie bereits erwähnt, mir mitgeteilt, dass sie sich aus dieser Szene zurückgezogen haben. Auch mir bekannte Autoren hatten nach und nach die Schnute gestrichen voll. Und genau das habe ich vorerst jetzt auch. Warum? Dies erfahrt ihr nun. 


BYE, BYE!

Ich bin Schriftsteller, um Leser zu unterhalten, nicht um mich mit den Problemen unreifer Teenager herumplagen zu müssen. Lasse ich jetzt mal außen vor, dass man mich hin und wieder kopiert. Seien es Cover, Titel oder gar den Schreibstil. Der Grund für meinen Ausstieg ist folgender: Eine Diskussion, nein, eine Hetze, die auf Facebook stattgefunden hat und an der beinahe alle weiblichen Autorinnen teilgenommen haben. Es hat mich schockiert. Das hat es wirklich.
Da war also eine neue Autorin, die wohl einige Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik macht und eine Geschichte nach der anderen rausgehauen hat. Dass sie mit ihrem Abfall hohe Platzierungen erreichen konnte, störte die Damenwelt erheblich. Warum sie sich allerdings aufregten, war mir ein Rätsel. Schließlich schrieb diese Sennerin genau den gleichen Schwachsinn wie die Mehrheit derer, die sich in der Gruppe über diese Frau lustig gemacht haben. Jeder, der in dieser Gruppe ist, kann die über 300 Kommentare lesen.
Alter Schwede! Freunde und Freundinnen, denen ich dies zeigte, waren schockiert.
„Ist das eine Sekte?“, fragte eine Freundin entsetzt.
„Die gehören doch allesamt in die Klapse“, waren die Worte einer reifen und lebenserfahrenen Frau. Anschließend lachte sie aus vollem Hals.

Ich fragte mich, ob ich beruflich oder gar privat mit solchen Leuten in Verbindung gebracht werden möchte. Ein ganz klares Nein! Wäre das Genre, was diese Hühner für sich eingenommen haben, ein viel größeres, könnte man über so viel Dummheit vielleicht hinwegsehen, doch das Genre ist mit rund 3000 Lesern ein recht überschaubares. Ich als Schriftsteller, der stets versucht, sein Bestes zu geben, habe es gewiss nicht nötig, sich wie so manch anderer „Kollege“ bei den schwulen Frauen einzuschleimen, nur damit diese keine Gerüchte über mich in die Welt setzen, was weibliche Leser (ich erwähne nur die weiblichen, denn Männer lassen sich auf solch einen Blödsinn in der Regel erst gar nicht ein) eventuell abschrecken könnte. Wozu sollte ich weiterhin Kohle für ein Lektorat ausgeben, wenn der größte unkorrigierte Mist gekauft und gefeiert wird? Pure Zeit- und Geldvergeudung.

Kommen wir zurück zu dieser Hetzjagd. Man muss sie einfach gelesen haben.
Eine „Autorin“ schrieb, dass sie dem anderen Schreiberling keine Einnahmen wünsche und die Neue eine Schande für sie sei. Andere Schreiberlinge regten sich über das Buch auf, wünschten die Frau zur Hölle, lasen aber gleichwohl ihre anderen Bücher. Ähm, joah. Die schwule Frau quält sich überdies also selbst gern. Die ein oder andere gab zu, nicht rechnen zu können und die „Frau“, die mich stets als Frauenhasser darstellt, gab allein dieser Frau die Schuld daran, dass Gay-Romance von Schwulen (also echten Schwulen) so oft schlecht bewertet wird. Ein kleiner Lichtblick war eine Dame, die ähnlich abwertende Gedanken bei anderen Büchern bekannter Autorinnen hatte. Immerhin. Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen. Dies soll übrigens der übliche Ton sein, sagte mir ein schwuler Autor. Ja, gute Nacht!  


DAS GAY-GENRE

Mobirise

Von mir aus können mich einige der Autorinnen, die über Schwule schreiben (vielleicht auch ein, zwei Männer), bis zum Erbrechen hassen und meine Werke im Gay-Genre auch in Zukunft mit schlechten Rezensionen versehen. Es interessiert mich nicht. Wer sich so verhält, sollte keinen Respekt von mir oder anderen Schwulen erwarten. Ein mehr als nur niveauloses Benehmen. Und falls ihr es immer noch nicht geschnallt habt, dass es nie um die Frage ging, ob eine Frau über Schwule schreiben darf, dann seid ihr ein hoffnungsloser Fall für die Klapse. Es ist euer Verhalten. Nicht mehr und nicht weniger. Denkt mal drüber nach – sofern ihr dazu überhaupt imstande seid.

Sorry an alle Leser, die gerne Bücher von mir mit schwulen Charakteren gelesen haben, aber auf diesen Kindergarten habe ich keine Lust mehr. Irgendwann ist halt auch Alecs Freundlichkeit dahin. Malt euch das Ende von „Chaos“ bitte selbst aus. ;)

Und sorry an all die (wenigen übrig gebliebenen) Autorinnen, die durch diesen gackernden Hühnerhaufen ins falsche Licht gerückt werden.

Ich bin ja mal gespannt, wann die erste schwule Frau auf die Idee kommen wird, mich oder andere Nackedeis nachzuäffen. Wer weiß? Vielleicht schnallt sich die eine oder andere Mittvierzigjährige (+) ja bald einen unechten Schwanz um und macht erotische Fotos von sich, um männliche Leser anzulocken. Wundern würde es mich nach all dem Erlebten ehrlich gesagt keineswegs.

Ja, ich weiß. Es war dieses Mal viel mehr Text als bei „Romeo“, aber mit ein paar gehobenen und abwertenden Worten, wie es die Mehrheit der Frauen ständig tut, wäre das alles nicht gut genug erklärt gewesen. :-)


PS: Ich wäre übrigens weiterhin dazu bereit, der einen oder anderen Frau ihr Benehmen zu verzeihen – sofern sie sich bei mir entschuldigt und sich öffentlich zu ihren Lügen und Taten äußert. ;) 

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